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Freitag, 5. Dezember 2008

Roboterwettbewerb in Tallinn

An der Technischen Universität Tallinn fand am heutigen Freitag der Roboterwettbewerb „ Robotex“ statt. Die Roboter mußten sich darin messen, in einem Zimmer herumliegende Socken und Dosen aufzuräumen. Ein Video gibt es hier zu sehen.

Montag, 1. Dezember 2008

Estland: Zweisprachige Straßenschilder sollen verschwinden

Postimees.ee berichtet darüber, daß in Estland noch viele zweisprachige Straßenschilder hängen würden, in der Hauptstadt Tallinn insbesondere in den Bezirken Mustamäe und Lasnamäe. Auf Beschwerden von Bürgern hin weist die estnische Sprachinspektionsbehörde (keeleinspektioon) die lokalen Verwaltungen an, diese Schilder, die nicht den Gesetzen entsprechen würden, auszuwechseln. Diese Bemühungen scheinen jedoch nur schleppend voranzugehen. So beschwerte sich Leho Klaser von der Sprachinspektion, daß in der Regel nur die beanstandeten Schilder ausgewechselt würden, "aber daß in 200 Metern Entfernung ein weiteres gleichartiges hängt, wird oft nicht bemerkt." Klaser empfahl den lokalen Behörden, Schüler zur Hilfe zu nehmen, um nach zweisprachigen Schildern zu suchen: "ich würde für sie ein Spiel daraus machen, würde jedem eine Straße zuweisen...".

Samstag, 22. November 2008

Estland: "Nachtwache" führt Befragungen über Autonomie durch und möchte bei Wahlen antreten

Wie das „Eesti Päevaleht“ berichtet, führt die russischsprachige Organisation „Nachtwache“ (russ. Notschnoj Dozor, estn. Öine Vahtkond) derzeit Befragungen von Passanten über die Notwendigkeit einer territorialen Autonomie für die russischen Einwohner Estlands durch. Derlei Befragungen fanden bereits in den überwiegend russischsprachigen Städten Narva und Kohtla-Järve im Nordosten Estlands statt, außerdem im Tallinner Stadtteil Lasnamäe. Nach Angaben eines Sprechers plant die Bewegung, im kommenden Jahr sowohl bei den Europa- als auch bei den Lokalwahlen anzutreten. Die Befragungen dienten dem Zweck, Losungen für diese Wahlen zu entwerfen.

Samstag, 20. September 2008

Albanischer Nationalheld auf Weltreise

Skanderbeg, mit richtigem Namen Gjergj Kastrioti (1405-1468), wird in Albanien als Nationalheld betrachtet. Er verteidigte Albanien gegen die Osmanen. Nun soll sein Ruf offenbar in der ganzen Welt verbreitet werden, wie aus einem Bericht des „Eesti Päevaleht“ hervorgeht. Danach tritt eine Organisation mit dem Namen Solidest (Association de Solidarité pour le Dévelopement des Pays de l'Est, weitere Informatioen hier) an Städte in der ganzen Welt heran, um Denkmäler für Skanderbeg aufzustellen. Erfolg hatte sie bereits in Städten wie Skopje, Tirana, Rom, Brüssel und Genf. Angefragt wurde aber auch in Toronto, Buenos Aires und sogar Madagaskar. Nun ist die Organisation offenbar auch in Estland aktiv bemüht, das erste Reitermonument zu Tallinns Stadtbild hinzuzufügen. In dem Antrag ist die Rede von Paralellen in der Geschichte Estlands und Albaniens. „Beide Länder wurden kolonisiert, okkupiert, befreit und erneut okkupiert“, heißt es. Die Reaktion in Tallinn ist jedoch eher skeptisch. Die stellvertrende Bürgermeisterin von Tallinn, Kaia Jäppinen, sprach davon, daß Projekt der Stadt vorstellen zu wollen, was aber nicht bedeute, daß auch ein Denkmal errichtet werde.

Freitag, 5. September 2008

Landsbergis: Heutige Situation ähnelt 1938

Wie delfi.ee berichtet, hat der ehemalige litauische Staatschef Vytautas Landsbergis bei einem in der estnischen Hauptstadt Tallinn gehaltenen Vortrag die heutige Situation mit der von 1938 verglichen, als die westlichen Staaten trotz der Agression Hitlers gegen die Tschechoslowakei weiter auf einen Dialog setzten. Der Angriff auf Georgien sei der Versuch eines Wiederaufbaus des russischen Reiches und die westlichen Staaten zu bequem, um der "Teile und Herrsche"-Politik Rußlands entgegenzustehen.

Donnerstag, 21. August 2008

Tallinn: Geschäft mit Friedhofsblumen

Wie postimees.ee berichtet, "blüht" in Tallinn der Handel mit Friedhofsblumen. Die Blumen werden von den Gräbern entwendet und an Händler vor dem Friedhof verkauft, die diese dann wiederum weiterverkaufen. Besonders verdächtig sei es, so Postimees, wenn auf dem Verkaufstisch einzelne Blumen stünden, deren Preis zudem noch niedriger als bei anderen sei.

Bahntunnel zwischen Tallinn und Helsinki?

Der Bürgermeister von Helsinki, Jussi Pajunen, hält es für möglich, daß in den 2020er Jahren ein Tunnel seine Stadt mit der estnischen Hauptstadt Tallinn verbindet. Die Kosten hierfür veranschlagt er mit mindestens einer Milliarde Euro. Auftrieb könnten der Idee auch Pläne für eine Eisenbahnverbindung von Berlin über Warschau nach Tallinn geben, die dann über Helsinki bis nach Sankt Petersburg verlängert werden könnte (Karte hier).

Quelle: Helsingi linnapea hindab Helsingi-Tallinna metroo maksumuseks 15 miljardit krooni

Sonntag, 1. April 2007

Bahnlinie Tallinn-Petersburg wiedereröffnet

Die seit 2004 unterbrochene Eisenbahnlinie zwischen der estnischen Hauptstadt Tallinn und dem russischen Sankt Petersburg wurde am gestrigen Samstag wiedereröffnet. Künftig werden die Züge täglich zwischen den beiden Städten verkehren. Weiterhin keine Eisenbahnverbindung besteht dagegen zwischen Estland und seinem südlichen Nachbar, Lettland.

Quelle:
Täna väljub esimene Peterburi-rong (http://postimees.ee/010407/esileht/olulised_teemad/tarbija24/reis/252939.php)