Wie postimees.ee berichtet, schaltet das russische Außenministerium in russischsprachigen Zeitungen Estlands Anzeigen für das staatliche Umsiedlungsprogramm. Das vom damaligen Präsidenten Putin 2006 geschaffene Programm erlaubt es ausreisewilligen Russen, sich mit staatlicher Unterstützung in 12 Regionen der Russischen Föderation anzusiedeln: Amur, Irkutsk, Kaliningrad, Lipezk, Tambow, Twer, Tjumen, Nowosibirsk, Kaluga, Krasnojarsk, Primorsk sowie Chabarowsk. Die Resonanz auf das Programm scheint sich bisher jedoch in engen Grenzen zu halten. Seit November 2007 gingen bei der russischen Botschaft in Tallinn Anträge von 17 Familien ein, von denen 12 stattgegeben wurde. Weitere vier Anträge bearbeitete das russische Konsulat in der Stadt Narwa im Nordosten Estlands, hiervon wurden zwei positiv beschieden.
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Dienstag, 9. September 2008
Freitag, 5. September 2008
Moskau verliert für Russen an Attraktivität
Wie "Nowyj Region" berichtet, hat die Anziehungskraft der russischen Hauptstadt Moskau für Bewohner anderer Städte abgenommen. Während vor zwei Jahren noch jeder dritte nach Moskau wollte, sind dies laut einer zitierten Umfrage heute nur noch 1 Prozent der Befragten in 11 großen und mittleren Städten Rußlands. Dagegen schließen 94 Prozent einen Umzug in die Metropole vollkommen aus. Als Grund für die nachlassende Attraktivität Moskaus werden die hohen Preise, insbesondere für Immobilien, genannt. Immer mehr Menschen ziehen dagegen ins Moskauer Umland, sodaß auch von einer Tendenz zur Vergrößerung der Stadt gesprochen werden kann. Schließlich gewinnt Rußlands "zweite Hauptstadt" Sankt Petersburg an Attraktivität: einer von zwanzig Moskauern würde gerne dorthin umziehen.
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